Scania T 144 LA 6x4 Sattelzugmaschine

zum Baubericht, Artikel Update am 2014-11-14,  Beleuchtung eingebaut in 2024-03

technische Daten: 
 Bezeichnung  Scania T 144 LA 6x4
 Hersteller  Hoffmann Fahrzeugbau
 Maßstab  1:14
 Abmessungen  165 x 255 x 465 [BxHxL] mm
 Gewicht  3,2 kg
 Baubeginn  ????, Umbau 2014
 Funktionen  Fahren, Lenken, Schaltgetriebe, Kippen
 elektrischer Teil:
 Fernsteuerung  Brixl
 Empfänger  Brixl
 Lenkservo  ---
 Akku  LiPo 3s
 Fahrregler  Servonaut M20+
 Elektronik  Conrad Umpolschalter für die Kippfunktion, Lipo-Saver
 Beleuchtung  ---
 mechanischer Teil:
 Rahmen  Hoffmann Fahrzeugbau
 Fahrerhaus  Hafner
 Aufbau  optional auf Sattelplatte montierbare Schwerlast-Pritsche mit AHK
 Motor  Wedico Bühler
 Getriebe  Osswald 2-Gang-Schaltgetriebe
 Antriebsachse(n)  selbstsperrende Differentiale Stahl-Modellbau 2:1, ungefedert, pendelnd aufgehängt
 Vorderachse(n)  Hoffmann Fahrzeugbau mit integriertem Lenkservo, ungefedert, pendelnd aufgehängt
 Bereifung  Conrad
 Sonstiges:
 ---  keine Federung! VA pendelnd quer und HA's pendelnd längs aufgehängt

 

Baubericht:

Dieser Scania T 144 LA 6x4  ist in der „Werkstatt“ von Andreas Hoffmann entstanden.  Der ursprüngliche Besitzer ist Manfred, aus dessen Sicht auch die nachfolgenden Baubeschreibung erfolgt ist.

Über den genauen Verlauf der Fertigung kann ich deshalb leider keine Auskünfte geben. Ich legte ihm meine Wünsche und meine Vorstellungen dar und erwartete daher auch, das ich von ihm schon noch einige Fragen, bezüglich der Fertigstellung bekommen würde. Da der Mann (Andreas) aber eh seinen eigenen Kopf hat, waltete er bei „MEINEM!!!“ Modell auch so, wie es ihm zu gefallen schien. Ich kann dazu nur so viel sagen, das der Antrieb aus Motor und Getriebe von der Firma Stahl besteht. Des Weiteren aus zwei Differenzialen von Firma Rüst, die wie im Original pendelnd aufgehängt sind.

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Rohbau

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Pendelachsen hinten

Den Leiterrahmen hat er aus Alu gefertigt, der Tank, in den die Platine zum Kippen untergebracht ist und der Staukasten, in den der Empfänger verbaut ist, aus Messing hergestellt. Das Fahrerhaus habe ich von der Firma Hafner gekauft und es wurde gleich mit kleinen Veränderungen (klappbare Spiegel, Sonnenblende und die Spoilerstreben), die Andreas seiner Meinung nach von Nöten waren, angefangen. Die Innenausstattung stammt auch von Hafner, wurde aber vorsichtshalber (Andreas!!!) auch gleich etwas verändert. Das ganze Fahrzeug ist, wegen der komplett fehlenden Federung, nur über seine Ballonreifen gefedert, die von der Firma Conrad stammen und auf Wedico Alu-Felgen laufen. Alles in allem ist es natürlich ein völlig gelungenes Fahrzeug geworden und der Dank geht auch an Andreas, weil er so wenig auf mich gehört hat.

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das blanke Innenleben

Andreas hat aus der Vorderachse, die aus einem vorigen Modell stammte, wahrscheinlich Außenspiegel für seinen LKW gemacht, denn er war der Meinung, das bei meinen Vorstellungen von Antrieb eine selbst gebaute, pendelnd gelagerte Vorderachse sinnvoller wäre, in die man dann auch gleich ein Servo integrieren könnte.

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Pendelachse vorn mit Servo-Aufnahme

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der gesamte Zug vor dem Lackieren

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so sah der Scania nach dem ersten Lackierversuch aus

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die entgültige Farbgebung

Nach einigen Monaten habe ich Andreas dann gefragt, ob er mir vielleicht noch eine kleine Zugöse anbauen könnte, damit ich auch mal einen Anhänger ziehen kann. Die „Zugöse“ habe ich dann auch bekommen.
Ich möchte sie nur so beschreiben: Messing, Holz, Lötzinn und ne ganze Menge Wahnsinn.

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die Pritsche zur Montage auf der Sattelkupplung

Update 2014-11-14

In der Zwischenzeit habe ich (Martin) das Fahrzeug übernommen. Nach einiger Zeit Betrieb habe ich mich entschlossen, die vorhandenen Achsen durch selbstsperrende Achsen aus dem Hause Stahl zu ersetzen. Zu dem soll der Auflieger um 10 cm - also um eine Achse - gekürzt werden. Desweiteren kommt eine Zweigang-Schaltgetriebe zum Einsatz. Alle Umbauten macht wieder der ursprüngliche Erbauer Andreas und sollen der besseren Beweglichkeit im Gelände dienen!

Update 2024-03

Auf die alten Tage bekommt der Scania noch Beleuchtung! für Vorne hatte Andreas das schon vorbereitet, aber für hinten fehlte das komplett. Also mal die Bastelkisten durchsucht. Dabei sind zwei mögliche Optionen zum Vorschein gekommen:

Variante A: die alten Wedico-Rückleuchten

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Variante B: Veroma (den Kasten drum herum müsst ihr Euch statt gelb in schwarz vorstellen)

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Variante B ist leider sehr tief, so das diese beim Einbau aus baulichen Gründen hinten rausragen würde.

Geworden ist es dann Variante B - allerdings modifiziert, so das die Tiefe etwas reduziert werden konnte:

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das war sozugagen die Generalprobe in der entgültigen Variante sahen die Rückleuchten dann so aus:

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So weit, so gut! Nachdem auch vorne alle Fassungen mit LED bestückt waren und auch noch ein paar Top-Leuchten an der Oberkante des Fahrerhauses platziert waren, konnte der Anschluss an der Fahrregler erfolgen, der zum Glück schon mit Lichtfunktionen ausgerüstet ist.

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Da der Scania ja eine Sattelzug-Maschine ist, wurde auch der Anschluss für die Beleuchtung eines Aufliegers vorbereitet. Die Abdeckplatte wird mit kleinen Magneten gehalten und bei Bedarf nebenan befestigt:

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Das Ergebnis könnt ihr nun in den kleinen Videos begutachten:

jetzt noch ein paar Eindrücke von Fahrzeug auf dem Parcours:

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